Leipzig

Konzerte: Aerial Ruin & Divine Circles

Die US Künstler Aerial Ruin und Divine Circles spielen je ein Set, akustisch, Folk zwischen Appalachen und Apokalypse, mit Gitarre und Violine

am Donnerstag, 25.05., 20 Uhr
im (((unterholz))), Arthur Hoffmann Straße 47, 04107 Leipzig.

Konzerte im (((unterholz))) veranstalten – das ist immer eine nicht ganz unerhebliche logistische und körperliche Herausforderung, auf die wir uns nur einlassen, wenn wir die Künstler genau hier sehen wollen. Ganz dolle. Weil es passt, weil es uns tatsächlich so etwas wie eine Ehre ist.

Und so ist denn auch diese Konstellation, die wir Euch am 25. Mai hier präsentieren dürfen, ein seit Jahren gehegter Wunsch, mit dem wir Erik Moggridge recht hartnäckig bedrängt haben, seit er mit Sangre de Muerdago bei uns aufgetreten ist. Das nächste Mal, wenn er mit seinem Solo-Projekt Aerial Ruin nach Europa kommt, dann soll er doch bitte seine gute Freundin Meg Mulhearn mitbringen, die uns ihrerseits mit dem Debüt „Oblivion Songs“ schwer begeistert hatte. Auch hinter dem mächtigen Namen ihres Projektes Divine Circles steht dabei, genau wie bei Eriks Aerial Ruin, nur Meg als Solistin, sie und ihre Violine, und ein ebenso intimer und mitreißender Dialog von Gesang und Instrument.

Die akustischen Sets der Künstler mögen sich musikalisch deutlich von den Metal und Post-Metal Bands entfernt haben, an deren Sound beide Künstler Anteil hatten und haben (Epidemic, Bell Witch, US Christmas), aber dennoch ist das folkige Songwriting von Aerial Ruin und Divine Circles von einer dunklen Gravität, der Widerhall eines apokalyptischen Raunes.

https://megmulhearn.com/
http://www.aerialruin.com/bio.html

Aidan Baker (Nadja) und N (Denovali Records)

Konzert & Vernissage am 16.03. im (((unterholz)))

Beginn 19 Uhr

ColourStudy-Blue2 Die passen zusammen: die Musiker Hellmut Neidhardt, bekannter als nur N, und Aidan Baker. Wir meinen jetzt nicht nur: immer rein mit denen, in diese Drone / Experimental / Ambient-(Un)sparte, die den beiden viel zu eng und klapprig vage ist, sondern beide sind auch – versucht mal auf discogs deren Veröffentlichungskataloge nachzuvollziehen! – von ihrer Musik nachweisbar völlig Getriebene. Und darin erschöpft sich das ja nicht.

Aidan Baker blickt zudem auf eine ganze Reihe Buchveröffentlichungen zurück – auch beim Leipziger Verlag AVerse Publishing – sondern setzt seine Eingebungen auch grafisch um. „Colourtones“ – eine Reihe von Arbeiten, die wir anlässlich des Konzertes von N und Aidan Baker am 16. März 2016 erstmalig, und für die kommenden Wochen im (((unterholz))) zeigen, ist dabei – und das trotz der Erfahrung, dass sich Baker mit jedem Projekt neu erfinden kann – ein erstaunlich lebhaftes Spiel in vor allem freundlich warmen Sphären des Spektrums.

https://aidanbaker.bandcamp.com/