Hans-Jörg Stiehler „Dark Matter“

"The End" - Foto: Konstanze Goebel

„The End“ – Foto: Konstanze Goebel

Dort, wo das Licht ganz und gar verschlungen wird, sind alle Formen möglich. Dort, wo alles, was Ihr zu wissen glaubt, im selben bodenlosen Sog verschwindet, ist es eine willkommene Disziplin, den konturlosen Raum mit Phantastereien zu erobern. Der romantische Drang – gleichzeitig leidenschaftliche Poesie und harter Wille zur Gestaltung. Hans -Jörg Stiehler ist ein solcher Entdecker, solch ein Eroberer, so ein Künstler – Autodidakt und Amateur seit den 80er Jahren. Stiehler hat sich einen Strang aus eigenwilligen Ideen, verschrobenen Techniken und ja, beinahe ganz alltäglichem Material in die Ungewissheit, diese Dunkle Materie, geflochten – der Künstler fühlt und führt, entlang einer in zerbrochenem Glas, schroffem Basalt, Asche und pittoresk korrodierten Metallen entstandenen Vision eines ganz eigenen Universums.

Es könnten schroff unirdische Landschaften sein, die sich aus dem schwarzen Abgrund zu erheben beginnen, Galaxien, im Licht sterbender Sonnen, oder abstrakter: ein Skript, das noch kaum jemand lesen und verstehen kann, Schemen, die aber vielleicht auf universelle geometrischen Gesetze deuten, und so das, was gerade noch undurchdringlich dunkel war, tatsächlich im Hier und Jetzt begreiflich machen …

Die Vernissage beginnt am 06. April 2017, um 19.00 Uhr, im (((unterholz))), Arthur-Hoffmann-Straße 47