Veranstaltungen

Konzert: A.R.C. Sountracks (Manchester/Gizeh Records)

Freitag, 08.09., 20 Uhr
(((unterholz)))
Arthur-Hoffmann-Straße 47, 04107 Leipzig

Eine knappe Woche, nachdem ARC Soundtracks aus Manchester am 08. September bei uns im (((unterholz))) spielen, erscheint ihr neues Album ‘DERELICTION//MIRROR’ auf dem feinen Label Gizeh Records (u.a. Shield Patterns, Aidan Baker, Christine Ott). Die fast augenblicklich ins Bewusstsein hakenden, sich dann ungehindert episch zu Klangflächen hin erstreckenden Kammermusik Scores des Duos erinneren Echoes And Dust an Demdike Stare, Svarte Greiner and Swans. Und mit anderen Auskennern wie von DROWNED IN SOUND und ROCK-A-ROLLA scheint man sich bereits darauf geeinigt zu haben, es hier mit einem Highlight des Jahres zu tun zu haben.

Selbstverständlich werden A.R.C. SOUNDTRACKS dieses neue Album dabei haben und es live zu ritualistisch soghaften Visuals aufführen.

www.arcsoundtracks.co.uk

Konzerte: Aerial Ruin & Divine Circles

Die US Künstler Aerial Ruin und Divine Circles spielen je ein Set, akustisch, Folk zwischen Appalachen und Apokalypse, mit Gitarre und Violine

am Donnerstag, 25.05., 20 Uhr
im (((unterholz))), Arthur Hoffmann Straße 47, 04107 Leipzig.

Konzerte im (((unterholz))) veranstalten – das ist immer eine nicht ganz unerhebliche logistische und körperliche Herausforderung, auf die wir uns nur einlassen, wenn wir die Künstler genau hier sehen wollen. Ganz dolle. Weil es passt, weil es uns tatsächlich so etwas wie eine Ehre ist.

Und so ist denn auch diese Konstellation, die wir Euch am 25. Mai hier präsentieren dürfen, ein seit Jahren gehegter Wunsch, mit dem wir Erik Moggridge recht hartnäckig bedrängt haben, seit er mit Sangre de Muerdago bei uns aufgetreten ist. Das nächste Mal, wenn er mit seinem Solo-Projekt Aerial Ruin nach Europa kommt, dann soll er doch bitte seine gute Freundin Meg Mulhearn mitbringen, die uns ihrerseits mit dem Debüt „Oblivion Songs“ schwer begeistert hatte. Auch hinter dem mächtigen Namen ihres Projektes Divine Circles steht dabei, genau wie bei Eriks Aerial Ruin, nur Meg als Solistin, sie und ihre Violine, und ein ebenso intimer und mitreißender Dialog von Gesang und Instrument.

Die akustischen Sets der Künstler mögen sich musikalisch deutlich von den Metal und Post-Metal Bands entfernt haben, an deren Sound beide Künstler Anteil hatten und haben (Epidemic, Bell Witch, US Christmas), aber dennoch ist das folkige Songwriting von Aerial Ruin und Divine Circles von einer dunklen Gravität, der Widerhall eines apokalyptischen Raunes.

https://megmulhearn.com/
http://www.aerialruin.com/bio.html

DOL17 – Eve of the Sabbat • Exhibition & Reading | April 19 • 7pm

presented by UT Connewitz, Swansea Constellation & unterholz 

Vernissage Business for Satan [FRA] + Lesung Ulrike Serowy  | 19.04. • 19 Uhr

-english below-

Pierre Perichaud ist mit dunkel texturierten, manisch detaillierten und grimmig humorvollen Werken unter seinem Künstlernamen BUSINESS FOR SATAN zu einem der bekanntesten und gefragtesten Künstler geworden, wenn es denn darum geht, dem unheiligen Geist des Black Metal – und der diversen Genre, in die davon berührt worden sind – in großartigen Covern und Shirt-Motiven zu preisen. Die Leute stehen auch Schlange, seine Werke dauerhaft unter der Haut zu tragen. Die Solo-Ausstellung „Eve of the Sabbat“ gibt nicht nur einen Überblick über das Schaffen des Künstlers aus Strasbourg, es werden hier, einmalig, in Leipzig, quasi zur Eröffnung des langen, lauten Doom Over Leipzig Wochenendes, auch Originale gezeigt, sie sich längst in Privatbesitz befinden: darunter auch das Werk „Sabbat“ (Foto) , dessen schlichter Titel kaum erahnen lässt, dass in diesem ganz besonderen Werke die eingangs beschriebenen Qualitäten einen bisherigen Höhepunkt findet.

Anlässlich der Vernissage der nur 4 Tage, also für die Zeit des Festivals, dauernden Ausstellung, liest auch Ulrike Serowy, die Autorin der Black Metal Novelle „Skogtatt“ aus ihrem neuen, noch unveröffentlichten Werk.

(((unterholz)))
Arthur-Hoffmann-Str. 47
04107 Leipzig

Vernissage BUSINESS FOR SATAN (Fr.) „Eve of the Sabbat“ + Reading Ulrike Serowy

We don’t know if Pierre Perichaud really thought long and hard before he went into Business for Satan. But we are very certain that it was not some crooked cross-roads dealing that made him one of the most popular and sought after tattooist and pen and ink artist ever tainted by the sinister spirit of Black Metal … but solely his stunning talent. If you are into Black Metal and equally wicked music chances are slim you have not come across one of his artworks on album covers or shirts or even inked under the skin of the person you made wild love to. This exhibition “Eve of the Sabbat” starting on the evening before the concerts and as part of this year’s Doom Over Leipzig festival showcases some of the most amazing works created by BUSINESS FOR SATAN, some of them lent from private collections and shown only here in Leipzig for the 4 days of the festival.

At the vernissage on April, 19th, we also have Ulrike Serowy, writer of the Black Metal novella “Skogtatt”, reading from her new novel.

Hans-Jörg Stiehler „Dark Matter“

"The End" - Foto: Konstanze Goebel

„The End“ – Foto: Konstanze Goebel

Dort, wo das Licht ganz und gar verschlungen wird, sind alle Formen möglich. Dort, wo alles, was Ihr zu wissen glaubt, im selben bodenlosen Sog verschwindet, ist es eine willkommene Disziplin, den konturlosen Raum mit Phantastereien zu erobern. Der romantische Drang – gleichzeitig leidenschaftliche Poesie und harter Wille zur Gestaltung. Hans -Jörg Stiehler ist ein solcher Entdecker, solch ein Eroberer, so ein Künstler – Autodidakt und Amateur seit den 80er Jahren. Stiehler hat sich einen Strang aus eigenwilligen Ideen, verschrobenen Techniken und ja, beinahe ganz alltäglichem Material in die Ungewissheit, diese Dunkle Materie, geflochten – der Künstler fühlt und führt, entlang einer in zerbrochenem Glas, schroffem Basalt, Asche und pittoresk korrodierten Metallen entstandenen Vision eines ganz eigenen Universums.

Es könnten schroff unirdische Landschaften sein, die sich aus dem schwarzen Abgrund zu erheben beginnen, Galaxien, im Licht sterbender Sonnen, oder abstrakter: ein Skript, das noch kaum jemand lesen und verstehen kann, Schemen, die aber vielleicht auf universelle geometrischen Gesetze deuten, und so das, was gerade noch undurchdringlich dunkel war, tatsächlich im Hier und Jetzt begreiflich machen …

Die Vernissage beginnt am 06. April 2017, um 19.00 Uhr, im (((unterholz))), Arthur-Hoffmann-Straße 47

Bells‘ Echo II w/ Warm Graves, WIRUS & Dōmu

bells_echo(((unterholz))) präsentiert

Auch in diesem Jahr planen wir bei uns wieder ein paar feine Konzertabende. Aber der Chor und das ganze Ensemble, die für die Neuauflage des sensationellen Bells‘ Echo II w/ Warm Graves, WIRUS & Dōmu zusammenkommen, das ist dann doch wieder eher ein Event in der Größenordnung, für die Kirchen heuer noch ganz geil taugen … also nicht hier, im (((unterholz))) aber mit feuerundflammigster Unterstützung dieses Jahr in der Paul Gerhardt Kirche in Connewitz.

Freitag, 31. März 2017, 20:00 Uhr
Paul-Gerhardt-Kirche
Leipzig Connewitz, 04277 Leipzig
Tickets • 15€ + VVK-Gebühr via Culton Ticket & TixforGigs
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Konzert FAUN FABLES (USA; Drag City) + B’ee (Leipzig, In Gowan Ring/Birch Book)

Photo Credit: Katherine Copenhaver

Photo Credit: Katherine Copenhaver

am 29.05.2016 (Sonntag), 19 Uhr

Faun Fables haben die Trends kommen und gehen sehen – nee, das klingt doof … das drängt die Band in eine viel zu passive Rolle und stimmt so einfach nicht. Nein, Dawn McCarthy und Nils Frykdahl haben da durchaus mitgestaltet, an ein paar großen Wellen, die auch in den Mainstream gespült wurden. Mit Bonnie ‚Prince‘ Billy etwa hat Dawn sogar häufig zusammengearbeitet, für das gemeinsame Everly Brothers Tribut-Album „What the Brothers Sang“ und auch an dem so wegweisenden „The Letting Go“. Faun Fables sind eine dieser Bands, die immer etwas vorneweg waren … und nebenher, mit dem ganz eigenen kauzig-theatralischen Entwurf von Folk. Selbst für jenen Verwertungstrend zu wild und bockig, der unter den Slogans Freak Folk und Weird Folk oder gar Anti-Folk vor einer Dekade zu pompöser Revue im Popzirkus aufgemotzt wurde – rein und raus; zur Seite weg, bevor die Welle sich aufbäumt und dann unweigerlich niedergeht und bricht. Und so sind Faun Fables in ihrem quirrlig-psychedelischen Naturell auch immer noch absolut gegenwärtig und an diesem Abend nur für euch im (((unterholz))). Einstimmen auf wird dieses Konzert kein Geringerer als B’ee, der zum Release seines aktuellen Albums „The Serpent and the Dove“ mit In Gowan Ring letzten September im UT Connewitz deren eng bestuhlten, großen Saal ganz schön knackig gefüllt hat – keine Frage; es heißt an diesem Abend pünktlich hier einzutreffen. Vorverkauf ist nicht.

Faun Fables
https://www.facebook.com/faunfables?fref=ts
http://www.faunfables.com/about/

In Gowan Ring
https://www.facebook.com/InGowanRing/?fref=ts
http://ingowanring.com/igr/about/
https://ingowanring.bandcamp.com/

Aidan Baker (Nadja) und N (Denovali Records)

Konzert & Vernissage am 16.03. im (((unterholz)))

Beginn 19 Uhr

ColourStudy-Blue2 Die passen zusammen: die Musiker Hellmut Neidhardt, bekannter als nur N, und Aidan Baker. Wir meinen jetzt nicht nur: immer rein mit denen, in diese Drone / Experimental / Ambient-(Un)sparte, die den beiden viel zu eng und klapprig vage ist, sondern beide sind auch – versucht mal auf discogs deren Veröffentlichungskataloge nachzuvollziehen! – von ihrer Musik nachweisbar völlig Getriebene. Und darin erschöpft sich das ja nicht.

Aidan Baker blickt zudem auf eine ganze Reihe Buchveröffentlichungen zurück – auch beim Leipziger Verlag AVerse Publishing – sondern setzt seine Eingebungen auch grafisch um. „Colourtones“ – eine Reihe von Arbeiten, die wir anlässlich des Konzertes von N und Aidan Baker am 16. März 2016 erstmalig, und für die kommenden Wochen im (((unterholz))) zeigen, ist dabei – und das trotz der Erfahrung, dass sich Baker mit jedem Projekt neu erfinden kann – ein erstaunlich lebhaftes Spiel in vor allem freundlich warmen Sphären des Spektrums.

https://aidanbaker.bandcamp.com/

Stefkovic van Interesse & Maxi Schramm „Im Unterholz“

flyer_fertig_screenshotDer Leipziger Drone-Krauter Stefkovic van Interesse und die in Wien lebende Künstlerin Maxi Schramm haben sich für ihre gemeinsame Performance auf einen fast schon etwas zu naheliegenden Titel verständigt. Aber mitnichten ist dies nur eine Referenz auf den Ort, an dem dieser Event durchgezogen wird, das (((unterholz))), das dann – am 19.12. – etwas älter als zwei Jahre sein wird.

Samstag, 19.12., 20 Uhr
„IM UNTERHOLZ“
Stefkovic van Interesse
Konzert
Maxi Schramms
Vernissage

Maxi Schramms Arbeiten sind Grafiken und Installationen, die je näher man sich an diese wagt, seine Blicke unter die Oberfläche dringen lässt, immer neue Ebenen eröffnen werden, in denen sich der Geist verlieren und dann die Fleischhülle etwas dumm herumstehend zurücklassen kann – ein nicht ganz ungefährlicher Zauber, der an diesem Abend zudem noch verdichtet wird, durch die düster wuchernden Sounds, die Stefkovic van Interesse aus Aufnahmen herausgeschält hat, manipuliert hat, die vor vielen Monaten bei uns im (((unterholz))) aufgenommen worden sind: verflossenen Jahrzehnten nachjammernde Kupferscharniere alter Schränke, das hartnäckige Schleifen von Schubladen, der Klang, der sonst vom dunklen Holz gefressen wird, nachdem die Türen zugeschlagen sind. Der Musiker ist diesen Sounds nachgegangen, hat seine Mikrofone in die Dunkelheit getaucht, und präsentiert nun an diesem Abend, erstmalig, was ihm die alten Möbel in exotischen Sprachen eingeflüstert haben.

Eine Hörprobe

Eintritt ist frei

Bells‘ Echo – eine audiovisuelle Messe in der Leipziger Philippuskirche

a2_portrait_1s.inddZusammen mit den Veranstaltern Swansea Constellation und Eine Welt aus Hack präsentiert (((unterholz))) am 05.12.2015 ein Event, das Euch in diesem letzten Monat des Jahres für die langen, rauhen Nächte, die noch folgen werden, mit Vision und Stamina beseelen wird. Diese Messe aus ganz tief, bis in den Eingeweide berührenden Drone Sounds und corneaschleifender Visuals findet nicht in unseren Räumen statt – für das passende Sakralambiente wurde uns die Philippuskirche in Leipzig-Plagwitz geöffnet.

Gemeinsam konzipiert und inszeniert von den Musikern N (denovali records), Stefkovic van Interesse und Alex R. (Warm Graves) und dem Lichtkünstler GenPI (http://genpi.de) ist Bells’Echo viel mehr als nur ein Konzert, viel mehr als die Summe der Auftritte der beteiligten Künstler – wenn Ihr etwa auch dabei seid, wenn Stefkovic van Interesse nur zwei Wochen später sein Set „Im Unterholz“ zusammen mit der Künstlerin Maxi Schramm dann bei uns im Laden ur-aufführen wird, dann wird das nicht nur eine ganz andere Veranstaltung, auch dann noch wird Bells‘ Echo Euch als ein Erlebnis einer ganz anderen Art im Gedächtnis nachhallen

Harte, ordentlichdicke und auf 66 Stück limitierte Collector’s Tickets wird es ab 24.11. im (((unterholz))) zu kaufen geben. Wer nicht so lange warten möchte, der folge den Hinweisen auf der Seite von Eine Welt aus Hack und in der Einladung auf Facebook für den Vorverkauf der Online-Tickets.