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CHINA höchstpersönlich – Privatportraits 1950 bis 1980

chinacover2-web1(((unterholz))) und der Leipziger Verlag a.verse publishing laden am Sonntag, 12.04.2015, um 16.00 Uhr zu einer ganz besonderen, sowohl fotografiehistorischen als auch ganz persönlichen Ausstellung ins (((unterholz))), Arthur-Hoffmann-Straße 47, 04107 Leipzig

Vernissage und Buchvorstellung

„CHINA höchstpersönlich“ zeigt über mehrere Jahre gesammelte chinesische Privatfotos, vor allem der 60er und 70er Jahre. Die Fotografien für die Ausstellungen sind von restaurierten Negativen neu abgezogen und können so großflächig und detailgenau präsentiert werden. Anlässlich der Vernissage, an diesem Sonntag Nachmittag, wird auch der am folgenden Montag im Leipziger a.verse Verlag erscheinende, aufwendig gestaltete Bildband vorgestellt.

Postkarte_S1_A6_+2mm_webEs sind Fotos, in denen der Mensch im Mittelpunkt steht, die jedes für sich und jedes aufs Neue mit ihrer Intimität und Qualität überraschen, vor allem jedoch helfen, die Distanz zu schließen, zu diesem Land, zu dieser Zeit, in ihrer hinreißend portraitierten Menschlichkeit. Es sind Fotos, die so deutlich von Freundschaft erzählen, vom Pakt junger Männer, vom zarten, liebevollen Band der Generationen und von romantischer Liebe, dass man China weder bereits gut kennen noch seine Gedanken tief in diese Fotos versenken muss, um ihre Bedeutung zu verstehen.

a.verse publishing & (((unterholz))) präsentieren: Steffen Schmolke

Buch-Release & Ausstellungseröffnung am 14.03.2015 / Finissage am 10.03.

cover_amöbe_klein cover_schuldmaschieneZwei neue Bücher. Und 46 (sechsundvierzig) kleinformatige Arbeiten des Künstlers, Arbeiten in Öl, Schabkarton, Mischtechniken, klassische Feder-Zeichnungen und Heißdrucke auf Birkenholz.

Samstag, 14. März 2015,
19:30 Uhr
Steffen Schmolke
Buch-Release
„Amoebe“ & „Schuldmaschine“
Ausstellungseröffnung
„1-3-6-12-24 oder der Mythos Technik“

Freitag, 10. April 2015,
19:00 Uhr
-Finissage-
Steffen Schmolke

 

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Konzert + Lesung + Vernissage

Sangre de Muerdago (ES-GA) + Aerial Ruin (US) + Ulrike Serowy (DE)
+ Christoph Voy (DE) Vernissage „White Lies Fever“

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((unterholz))) ist noch nicht mal ein Jahr, feiert am 07.11. aber bereits so etwas wie einen vorzeitigen Geburtstag – könnte man meinen, denn was an diesem Abend in unserem kleinen Laden passiert, ist schon beinahe eine wahnwitzig große Nummer. Ab 21 Uhr spielen die Bands Sangre de Muerdago und Aerial Ruin. Auf den dunkelverwunschen Folk dieser Musiker aus Spanien und den USA stimmen nicht nur heftige Weihrauchschwaden ein, sondern auch die Kölner Schriftstellerin Ulrike Serowy mit einer Lesung aus ihrer Novelle „Skogtatt“. Der Berliner Fotograf Christoph Voy hat sich für seine neue, ab 19 Uhr hier, an diesem Tag, erstmalig ausgestellte Show „White Lies Fever“ noch tiefer in die Nacht gewagt, als man es aus seinen Arbeiten bereits kennt. So tief wohl, dass die Nacht ihn nun bemerkt hat – und zurückzustarren beginnt: durch seine Kamera, auf ihn … auf dich! Und ihre dunkle Essenz nagt sich durch deine Augäpfel in deinen Verstand.

Freitag, 07. November 2014,
ab 19 Uhr Vernissage,
ab 21 Uhr Konzerte + Lesung

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Landleben – Bilder von Wolfgang Sangmeister

Country LifeMit der kleinen “Werkschau” bietet sich die seltene Gelegenheit, in der sehr eigene Bilder-Welt von Wolfgang Sangmeister abzutauchen. Hier trifft sich ein munteres Völkchen zum dionysischen Stelldichein, moderne Mythen direkt aus der Pinkelzone der Kultur: Lebensfrohe Dämonen, gestrandete Astronauten, pralle Flintenweiber, berühmte Filmmonster – und jede Menge Schädel. In Tusche, in Kohle, in Acryl – in alle Ewigkeit.

Zur Vernissage am Samstag den 06. September 2014 ab 19.00 Uhr laden wir herzlich ein.

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Wolfgang Sangmeister lebt und arbeitet in Hamburg, in direkter Nähe zum Hafen, seit über zwei Jahrzehnten. Seinen bürgerlichen Namen hat er aus Gründen der Popularität abgelegt. Er bleibt lieber unerkannt. Am Ende des Tages fühlt sich der überzeugte Loner nichts und niemanden verbunden. Keiner Schule, keiner Bewegung, keiner Gemeinschaft. So ist er, der Wolf. Malt lieber ein Logo für den Puff als sich für ein Fitzel Fame zu prostituieren. Statt Kuuunst liefert er KNST, capital.
“Kunst für Leute, die keinen Kunstverstand vortäuschen müssen.” (Low Art-Magazine, 2006)

Es wäre töricht, ihm mit Urban Art und dem ganzen neumodischen Scheiss kommen zu wollen, “denn der Wolf, der hat Zähne …” (Grimm, 2010). Sangmeisters Ausstellungspraxis bringt die Kunst nur metaphorisch auf die Strasse – seine Bilder hängen in den dunkleren Winkeln der Stadt, selten in Galerien, häufiger an wundersameren Orten, neben Trinkern oder Schrumpfköpfen – oder zwischen wettergegerbtem Unterholz. Ab ß6.September ebendort, die kleine Werkschau von Wolfgang Sangmeister.

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